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Samba

Samba ist eine freie Software-Suite, die das Server-Message-Block-Protokoll (SMB) für Unix-Systeme verfügbar macht. Dieses Protokoll wird auch als CIFS (Common Internet File System), LAN Manager- oder NetBIOS-Protokoll bezeichnet.
Samba kann damit Funktionen eines Windows-Servers übernehmen, gilt als stabil und leistungsfähig und ist zudem noch frei verfügbar. Teile des SMB-Protokolls sind allerdings noch nicht vollständig implementiert und einige Studien kommen zu dem Ergebnis, dass die Implementierung von Windows schneller sei.
Um den Datenaustausch zwischen SunOS und Ultrix zu ermöglichen, wurde Samba 1992 erstmals veröffentlicht und später auch auf Linux portiert, wodurch sich Linux im Datei-Servermarkt ausbreiten konnte. Samba besteht aus einzelnen Modulen, welche verschiedene Aufgaben von der grundlegenden Funktion bis hin zur Konfiguration und Dokumentation übernehmen, aber teilweise auch durch andere Programme ersetzt werden können. Mit Hilfe des Samba-eigenen Moduls Swat oder Webmin kann die Konfiguration von Samba erledigt werden.
Der Daemon smbd ist das Kernmodul von Samba, er stellt die Datei- und Druckfreigaben für andere SMB-Clients zur Verfügung. Heute enthalten fast alle Linux-Distributionen vorkompilierte Samba-Pakete, um in gemischten Netzwerken Zugriff auf Dateifreigaben zu haben. Samba wird häufig auch statt NFS in homogenen Netzwerken eingesetzt.